Design Hotel Tyrol – Dorfacker trifft Dachpool im Vinschgau
Boris teilt sein Zuhause nahe Meran am liebsten mit Menschen wie dir: offen, positiv und mit Gespür für die Natur und die Menschen der Region. Im Tal der Apfelgärten hat er mit seinem Blick für Design und seiner Leidenschaft fürs Biken einen Ort geschaffen, an dem du zwischen Skypool und Gemüsegarten schon einmal über eine weiße Giraffe stolperst.
Miteinander im Bike- und Boutiquehotel
„Diese verrückte Giraffe!“ Boris knufft das vom italienischen Designer Marcantonio entworfene Tier in die Seite. Noch vor der Rezeption empfängt die weiße Giraffe mit goldenem Luster im Maul die Gäste. Im Design Hotel Tyrol im Südtiroler Rabland nahe Meran regiert die Lebensfreude. Die Freude am Sein, am Schaffen, am Sinnstiften und daran, Neues zu wagen.
Boris Frei ist hier aufgewachsen und führt das heutige Bike- und Boutiquehotel. Krawatten und Highheels suchst du vergebens, dafür gehören Radlershirts und Wanderhosen zum Outfit der Wahl. „Mir geht es um eine gute, gemeinsame Zeit, um Begeisterung am Entdecken und ein entspanntes Miteinander.“
Zeitloses Design, nachhaltig gedacht
„Jedes Jahr werden vier bis acht Zimmer komplett neu gestaltet“, erzählt Boris beim Gang durchs Haus. Kein Zimmer gleicht dem anderen: mal eine freistehende Badewanne mit Blick auf den Sternenhimmel, mal die Outdoordusche mit Bergblick auf dem Balkon. Hier teilt eine Säule den Raum, dort wandert das Waschbecken ins Wohnzimmer. „Ich bin gern kreativ und flexibel und schaue, was unsere Gäste draus machen.“
Wichtig sind natürliche Materialien; wo immer möglich wird recycelt oder upgecycelt, aus alt wieder neu. Das minimalistische Stahlregal? Eine Kreation von Boris, umgesetzt von einem lokalen Schlosser. So wie alle Umbauten und Designs gemeinsam mit Handwerksbetrieben aus der Region entstehen. Die charakterstarke Fassade ist aus unbehandelter Lärche.
Aktiv-Urlaub im Design-Hideaway
2014 übernahm Boris das Hotel in Rabland, direkt am Naturpark Texelgruppe von seinen Eltern. Gebaut hat das Haus einst sein Großvater, ein Zimmermann und Bauunternehmer. Seitdem wird kontinuierlich investiert und verändert. „In jedem Jahr wurde irgendetwas umgebaut oder verbessert.“ Der Hotelier gibt sich nicht mit dem Status quo zufrieden.
Das Haus entwickelt sich zu einer der spannendsten Adressen für Aktivurlaub in Südtirol. Klare Linien und natürliche Materialien lenken den Blick aufs Wesentliche: die Region. „Die ist der Star hier, wir sind nur die Basis, von der aus unsere Gäste losziehen“, weist Boris in Richtung der umliegenden Hügel, Berge und noch schneebedeckten Gipfel am Horizont.
5 Sinne Check
flauschige Pölster
Apfelblüte
frisch gebrühter Filterkaffee
Whirlpoolblubbern
Gipfel der Texelgruppe
Energieeffizienz im Wellnesshotel
So schnell losziehen willst du aber gar nicht. Da warten die Hängeliegen und Eggchairs im Garten, der Whirlpool blubbert vor sich hin. Dicke Hummeln steuern immer wieder den Rosmarin an. Die beiden Barkeeper Fabian und Ben servieren Drinks an der Poolbar, die Minze für den Hugo rupfen sie vor der Terrasse vom Stengel. Fünf Pools flüstern erst mal ein sehr überzeugendes „Hiergeblieben!“.
Im Wasser plantschen Naturfreundinnen und Design-Liebhaber mit gutem Gewissen: Das Hotel bezieht seinen Strom aus 100 Prozent Wasserkraft aus dem gemeindeeigenen Kraftwerk und einer großen PV-Anlage am Dach. Außerdem speisen Wärmepumpen und Wärmerückgewinnungssystem die Pools. Und falls dich das noch nicht zum Bleiben überreden kann: Komm zurück, wenn die Sonne untergeht und genieße das Spa auch einmal wöchentlich bis 22 Uhr!
Wellness mit Weitblick: Das neue Studio 40a
„Fast vier Jahre Planung und Tüftelei stecken in unserem Glaswürfel“, verrät der Gastgeber. Das neue Badehaus ist Boris’ ganzer Stolz. Ein Yogaraum mit Aussicht, lichtdurchflutete Räume, dazu eine Sauna ganz in schwarz aber mit Blick ins Grün. Viel Sichtbeton, große Fensterflächen, ein reduziertes Interieur. Eine freischwebende Holztreppe führt dich hoch zum Ruheraum und dem Dachgarten – mit beheiztem Skypool und Panoramablick.
Vorm Ruhen empfiehlt sich noch eine Runde Bewegung mit Onkel Rudi. Der ehemalige Europameister über 400-Meter-Hürden gibt zusammen mit weiteren Fitnesscoaches und Yogis aus der Region Cardio-, Yoga- und Pilateskurse und lädt zu feuchtfröhlichem Wassergestrampel bei Aqua Bike und Aqua Gym. All das steht auch Einheimischen offen: „Bei Yogakursen können auch der Weinbauer oder die Lehrerin aus dem Ort den Yogaraum genießen.“
Laut Boris fördert das Aktivangebot nicht nur einen gesunden, dynamischen Lebensstil, sondern vor allem Freundschaften: „Du lernst andere Gäste kennen und vielleicht macht ihr euren Bike-Trip morgen schon zu viert, anstatt nur zu zweit?“
Genuss vom Nachbarn und Veggie-Freitag
Auch in der Küche geht es um ehrlichen Genuss: Minestrone, hausgemachte Gnocchi, gebratener Scamorza, Mangalitza-Schweinewange. Boris ist hier aufgewachsen, er kennt seine Produzent*innen persönlich, besucht sie regelmäßig. Nose-to-Tail ist für Küchenchef Lukas inzwischen eine Selbstverständlichkeit, ebenso das rein vegetarische Menü am Freitag.
Zweimal die Woche stammen die Zutaten für die mehrgängigen alpin-mediterranen Menüs von Höfen und Betrieben im Umkreis von 30 Kilometern. „Da wissen wir, wie unser Essen produziert wird und wieviel Herzblut drinnen steckt.“ Seit 2026 gibt's die Zusammenarbeit mit dem Hausbacherhof oberhalb von Rabland. „Christa und Markus haben auf einem Teil ihrer Wiesen einen Garten nur für uns angelegt. Unsere Gäste profitieren künftig also von mehr heimischem Gemüse aus direkter Nähe."
Austausch und Begegnungen
Boris schickt seine Gäste gerne los, um die umliegenden Bauernhöfe und Almen zu entdecken. Sie sollen die Region erleben, die Menschen kennenlernen, sehen, wie hart sie arbeiten. Das Abendessen kann jederzeit flexibel gebucht werden. Der Gastgeber wünscht sich eine lebendige Region mit Almhütten, Wirtshäusern und Geschäften. „Um diese Infrastruktur zu erhalten, muss ich als Hotelier meinen Gästen auch die Chance geben, rauszugehen,“ ist Boris überzeugt.
Eines der neuen Formate ist die „Grillage am Plage“. Sie sollte mit Konventionen brechen: „Wir wünschten uns ein gemeinsames Essen, bei dem alle an einer großen Tafel im Garten sitzen. Freunde, Einheimische, Gäste.“ Weil das so super von den Gästen angenommen wurde, gibt’s ein ähnliches Format nun auch für die kälteren Monate im Haus, als weitere Gelegenheiten für mehr Austausch und Begegnungen.
Das Design Hotel Tyrol ist ein change maker Hotel, weil...
... hier ein Jurist zum Handwerker wird, ein Gastgeber zum Gärtner – und am Ende alles zusammenpasst. Boris denkt Hotel neu: mit Spaß, System und Sinn vom Null-Kilometer-Gemüse bis zum Veggie-Freitag. Für Gäste, die Urlaub suchen, und eine ganze Region finden, die sich gut und richtig anfühlt.
Bikehotel mit Vision: Neue Trails für die Region
Gastgeber Boris ist nicht nur leidenschaftlicher Hotelier, sondern auch passionierter Mountainbiker und Bikeguide. Zwischendurch schafft der Hotelier es noch, seine Gäste mit in die Südtiroler Berge zu begleiten. Seit 2020 engagiert er sich für die Schaffung von Biketrails; einer der Trails trägt den Namen seiner Tochter: Milla. Er bringt Grundbesitzerinnen, Jäger, Gemeinde, Tourismusverband und Trailbaufirmen an einen Tisch.
„Das Schönste ist, wenn ich dann in den Wald komme und Kids mit Rädern gerade probieren, ob eine Kurve den richtigen Radius hat.“ Zu sehen, wie in Zusammenarbeit etwas für die Gemeinschaft entsteht und alle daran Freude haben, ist für ihn das größte Geschenk.
Südtirol entdecken: mit dem Guest Pass klimafreundlich unterwegs
Lieber auf zwei, statt auf vier Rädern ist die Devise im Design Hotel Tyrol. Das Auto brauchst du in Südtirol nicht, ein gut ausgebautes Öffi-Netz chauffiert die Gäste via Bus, Zug oder Seilbahn emissionsarm durch die Region. Der „Südtirol Guest Pass“ für Hotelgäste ermöglicht es dir, gratis alle öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
„Wir unterstützen die Anreise ohne Auto und holen unsere Gäste mit unserem Taxi-Partner vom Ort deshalb gern kostenlos vom Bahnhof in Meran oder Bozen ab.“ Für Boris beginnt Urlaub nicht erst im Hotel, sondern bereits auf dem Weg dorthin.
Klimaschutz mit Verantwortung
Seit 2016 trägt das Design Hotel Tyrol das EU-Ecolabel und ist seit 2023 nach den Kriterien des Global Sustainable Tourism Council (GSTC) zertifiziert. 2019 bis Ende 2024 war es Mitglied des Klimaneutralitätsbündnisses turn2zero. „Das war ein wichtiger Schritt,“ erklärt Boris, der kürzlich seine Treibhausbilanz für 2025 abgeschlossen hat:
„Wir haben 2025 insgesamt rund 341 Tonnen CO2-Äquivalente emittiert. Pro Nächtigung sind es 19,41 kg CO2e gesamt, davon Scope 1 und 2 nur 8,71 kg CO2e/Nächtigung. Diese Werte sind in den letzten drei Jahren kontinuierlich gesunken, obwohl die Nächtigungen gestiegen sind – im Vergleichsraum 2024 und 2025 um etwa 960 Nächtigungen. Wir sind jetzt schon gespannt auf den neuen Bericht, denn im Jahr 2026 wird sich unsere neue, zusätzliche Wärmepumpe bemerkbar machen."
Für die Emissionen von 2024 investierte das Hotel über Wow-Nature in ein Aufforstungsprogramm; dabei wurde ein vom Sturm verwüstetes Waldgebiet im Südtiroler Gadertal wieder aufgeforstet. Auch 2025 fließt die Investition in regionale Aufforstung. „Dieses Mal werden 35 Lärchen und Fichten gepflanzt", erklärt Boris. Auch in den Jahren davor wurden innovative Klimaschutzprojekte unterstützt – von Nicaragua bis Madagaskar. Vielleicht geht die Unterstützung nächstes Jahr nach Kenia? Dort schützt eine lokale Initiative mit Ökotourismus nicht nur Lebensräume, sondern auch Giraffen!
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Design Hotel Tyrol
Hans-Guet-Str. 40
39020 Partschins
Italien
Design Hotel Tyrol
46 Zimmer und Suiten
Ab 118 Euro pro Person/Nacht im DZ mit Frühstück
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Yoga, Pilates, Stretching und Workouts
Hallenbad, Skypool, Sportpool, Felsenpool, zwei Whirlpools
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