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Hotel Henriette
Wien

Henriette – erstes Gemeinwohl
Hotel in Wien

Nachhaltig
Stadthotel
Bio
Familienurlaub
Workation
Boutiquehotel
Familiengeführt
Regional

Verena und Georg Pastuszyn stellen ihr Stadthotel Henriette auf den Kopf. Sie machen aus dem 4-Sterne-Haus ein Hotel mit Wiener Flair und lebendiger Nachbarschaft. Denn hier geht es um Gemeinwohl-Ökonomie, Mitarbeiter-Fairness und darum, ein Stückchen Welt zu verbessern. 

Marie-Theres Stremnitzer
22 Juli, 2022

Das 60er-Jahr-Gebäude strahlt den angesagten Retro-Charme aus. Die Lage an der Praterstraße und die Nähe zum Wiener Prater tun ihr übriges für echten Wiener Lifestyle, auf den du hier in quirligster Form triffst. Deswegen erzählen dir Georg und Verena Pastuszyn in jedem der sieben Stockwerk eine andere Wiener Geschichte: über Architektur, Kulinarik, berühmte Persönlichkeiten oder Ausblicke. Liebevoll mit Fotos und Texten gestaltet bis hinein in die großzügigen Zimmer mit Garconniere-Charakter und Balkon. Die Geschichte an der sie selbst schreiben, ist die der Veränderung. Der Change zum ersten Gemeinwohlhotel des Landes.  

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Außergewöhnliches Wiener Stadthotel

Hinter Henriette steckt ein tiefgründiges Hotelierspaar, das sich vorgenommen hat, das gute Leben zu befördern. Und zwar nicht nur das eigene und das seiner Gäste, sondern auch das seiner Mitarbeiter und Nachbarinnen. Die beiden Unternehmer wollen einen Unterschied machen, „nicht die ganze Welt verbessern, aber das Stückchen Welt um uns herum“, erklärt Verena Pastuszyn. Der Name dafür wurde bald gefunden: Henriette lebte ein paar Häuser weiter ein ganz und gar unkonventionelles Leben. Als Sängerin und Mutter von sieben unehelichen Kindern, heiratete Henriette „Jetty“ Treffz 1862 spät den sieben Jahre jüngeren Walzerkönig Johann Strauß. Mit ihm lebte sie in der Praterstraße 54, wo der Donauwalzer entstand. Die Wohnung, als Museum, kann man heute noch besuchen. 

Henriette Wien - Verena und Georg Pastuszyn im Interview

Warum ein gutes Leben wichtiger ist als maximale Gewinnoptimierung und was sich hinter der Gemeinwohl-Idee genau verbirgt, erklären Verena und Georg Pastuszyn im change maker-Interview.

Henriette: ungewöhnlich Schlafen in Wien

Ähnlich unkonventionell und jenseits aller Standards gehen Verena und Georg ihren Hotelbetrieb an, denn ihre Standards beginnen an jenem Punkt, an dem andere ihr Soll bereits zu 100 Prozent erfüllt sehen. 2019 haben die beiden ihre erste Gemeinwohl-Bilanz erstellt und dabei die Null, also die österreichischen Arbeitgeber-Standards, aus eigenem Antrieb um mehr als 39 Prozent übertroffen. Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit, der Transparenz und Mitentscheidung, der Menschenwürde und der Solidarität und Gerechtigkeit, im Sinne der Gemeinwohl-Ökonomie eben. „Uns war zunächst gar nicht bewusst, dass wir vieles anders machen. Wir haben einfach getan, was wir tun wollten, tun mussten“, erklärt Georg. „Und plötzlich haben wir dafür viel Aufmerksamkeit bekommen.“ Erst kürzlich stattete eine Delegation der Fraunhofer-Gesellschaft dem Hotel einen Besuch ab. 

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Change Maker Hotel Henriette Wien Gemeinwohl
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Change Maker Hotel Henriette Wien Deko
Hotel Henriette
Stadthotel mit Werten

Das alles hat ganz viel mit den Werten zu tun, die Georg und Verena für so wichtig halten: Respekt, Achtsamkeit und das Bestreben, keinen Schaden mit ihrem Tun anzurichten. Nicht sich, sondern ihre Umgebung zu bereichern. „Das Gute zu nähren“, wie sie es nennen. Und dazu gehört, dass 85 Prozent der Lebensmittel regional oder bio sind und 87 Prozent der Lieferbetriebe aus Österreich stammen. Die Anbieter werden nach dem Prinzip „klein vor groß“ ausgewählt. „Kaffee, Tee und Bananen sind das Exotischste, das wir haben“, schmunzelt Verena in einem der gemütlichen Frühstücksräume mit blühenden roten Pelargonien am Balkon und mit Gästen vom Nebentisch kommst du schnell ins Gespräch. 

Benefits für das Hotelteam

Viele Mitarbeiter*innen kommen als ungelernte Fachkräfte oder ohne Berufserfahrung ins Haus. „Uns geht es darum, dass sie unsere Werte und Standards teilen, die nötigen beruflichen Qualifikationen erwerben sie bei uns“, erklären die beiden. 30 Menschen aus sechs verschiedenen Nationen arbeiten im Henriette Stadthotel. 38 Prozent von ihnen erhalten mehr Gehalt als im Kollektivvertrag vorgeschrieben. Dazu kommen Benefits wie kostenloses Frühstück, gemeinsames Mittagessen, zahlreiche Arbeitszeitmodelle, um Überstunden zu vermeiden und Weiterbildungsmöglichkeiten. Das Team stellt sich und seine Wiener Lieblingsplätze übrigens im Stiegenhaus des Hotels vor, wo du dich stets inspirieren kannst. Gute Töne kommen gerade auch aus der Küche. Die Frühstückszeit ist beendet, die Räume sind verlassen und die Mitarbeiter*innen drehen ihre Musik auf. Laut, gut gelaunt, erfreulich unkonventionell und motivierend klingt Metal-Musik aus den Lautsprechern. 

5 Sinne Check

Fühlen

gute Stimmung

Riechen

null Chemie

Schmecken

frischer Karottensaft

Hören

Wertschätzung

Sehen

das Wiener Leben

Dampf statt Chemie

Im Henriette nächtigst du ohne Chemie. „Wir reinigen mit Dampf“, erklärt Georg, „das ist aufwendiger, aber für Gäste und Mitarbeiter*innen gesünder.“ Dadurch verringert das Hotel den Wasserverbrauch um 90 Prozent verringert und vermeidet den Plastikmüll von Putzmittelgebinden. Neu hinzu kommen gerade ausschließlich natürliche Materialien zum Schlafen, von der Naturlatex-Matratze bis zur Leinenbettwäsche. 

Mit dem Hybridtaxi in die Praterstraße

Am Zimmer schnappst du dir ein kühles Getränk aus der Eco-zertifizierten Minibar. Und wenn du es dir beim Leselicht gemütlich machst, dann leuchtet auch das zu 100 Prozent mit Ökostrom. Für Warmwasser, Heizung und Kühlung sorgt eine Luft-Luft-Wärmepumpe am Dach des Hotels, was den CO2-Ausstoß des Hotels auf Null stellt. Vor der Hoteltür bleibt die U-Bahn stehen und die gerufenen Taxis haben Hybrid- oder e-Antrieb.

Change Maker Hotels Gründerin Petra Percher, Robert Kropf
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Das Henriette ist ein change maker Hotel, weil...

weil Verena und Georg mit dem ersten Wiener Gemeinwohl-Hotel lieber das Grätzel um sie herum verbessern als den Profit zu maximieren. Weil ihre Standards erst da beginnen, wo andere sie schon zu 100 Prozent erfüllt sehen. Das Henriette beflügelt Gäste, Mitarbeiterinnen und Nachbarn.

Noch mehr Gemeinwohl dazubuchen

All das und noch mehr kannst du übrigens im Sinne der Transparenz auch selbst nachlesen, auf der Website von Henriette. Derzeit arbeiten Georg und Verena an ihrer Gemeinwohl-Bilanz für 2019 bis 2021 und freuen sich schon darauf, ihre Verbesserungen schwarz auf weiß lesen zu können. Ein weiterer Schritt in Richtung Best Place to Work, den die beiden anstreben und ganz sicherlich auch in Richtung Best Place to Be. „Trotz aller Bemühungen sehen wir uns erst am Anfang, denn kaum ein Business umfasst so viele Bereiche des Lebens wie ein Hotel. Da kann man immer und überall noch mehr tun“, sagt Georg. Es gehe nicht um Perfektion. Es geht um Qualität, um Exzellenz. „Für ein gutes Leben für alle“, ergänzt Verena. Fürs Gemeinwohl und fürs Gleichwohl Fühlen. Das ist doch eine ziemlich buchbare Bilanz. 

 

Die Stärken des Hotel Henriette

Soziale Verantwortung
Soziale Verantwortung
Regionale Wertschöpfung
Regionale Wertschöpfung
Mitarbeiter*innen-Fairness
Mitarbeiter-Fairness

Kontakt &
Buchungsanfragen

Praterstraße 44-46

1020 Wien

Henriette Stadthotel

66 Zimmer, 6 Suiten

Preis € ab 127 pro Zimmer/Nacht (2 Personen)

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