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Hotel Hochschober
Turracherhöhe

Hotel Hochschober: Natur-Refugium am Bergsee

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Soziale Verantwortung

Die Leebs haben auf der Turrach schon Wellness angeboten, als der Begriff noch als Fremdwort galt. Die exponierte Lage in den Kärntner Bergen verlangt dabei ein intaktes Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur. 

Marie-Theres Stremnitzer
18 Juli, 2022
Change Maker Hotel Hochschober Turrach Waldvilla
Hochschober / Alexander Haiden
Change Maker Hotel Hochschober Turrach Waldvilla Yoga
Hochschober / Alexander Haiden
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Hochschober / Alexander Haiden
Hotel Hochschober Turrach Seebad
Hotel Hochschober
Hotel Hochschober Turrasch Stimmung am Seebad
Hochschober / Alexander Haiden
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Hotel Hochschober
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Hochschober / Alexander Haiden
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Hochschober / Alexander Haiden
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Hochschober / Alexander Haiden
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Hochschober / Alexander Haiden
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Hochschober / Alexander Haiden

Auf die Turracher Höhe führt eine der steilsten Bergstraßen Österreichs. Wer die auf 1763 Metern gelegene Passhöhe erreicht, befindet sich am Übergang zum Hochgebirge. Seit 1929 stehen hier die Türen von Familie Leeb und Klein Gästen aus aller Welt offen. Ebenso wie die besondere Natur- und Almenlandschaft rundum. Das Bewusstsein für den Wert eines intakten Zusammenspiels aus Mensch und Natur speist sich bis heute aus den bäuerlichen Wurzeln der Familie. Das Leben auf der Turracher Höhe bedeutet vor allem Exponiertheit und gegenseitige Abhängigkeit, Einöde, Jahreszeiten mit vielen Monaten Winter und viel Niederschlag in Form von Schnee. „Zwar haben wir hier auch schon Hitzetage mit 25 bis 27 Grad“, sagt Karin Leeb, „aber vor allem haben wir raue Witterung und extreme Bedingungen.“ Hier oben stehen 50 ständige Einwohner etwa 3000 Gästebetten gegenüber. 

Ohne die Region geht nichts

Ökologische Bauweise gehört zum Selbstverständnis der Familie, ebenso wie erneuerbare Energie und die thermische Sanierung, in die gerade 1,7 Millionen Euro investiert wurden. Sie erspart rund 390 Tonnen Co2 pro Jahr, was 20 Prozent der gesamt verwendeten Ressourcen entspricht. Neu- und Umbauarbeiten führen generell Handwerker*innen aus der Region durch. Danach können die Mitwirkenden zum Selbstkostenpreis im Hochschober urlauben und ihr Werk erleben.

Auch Lebensmitteln kaufen die Leebs am liebsten aus der Umgebung: Rund 60 Prozent aller Lebensmittel bezieht der Hochschober von Lieferant*innen aus Kärnten und den benachbarten Bundesländern bezogen. Karin Leeb hilft auch gern bei der Entwicklung regionaler Produkte. Zuletzt etwa bei der Umstellung eines Milchbauern auf bio. Dazu gehört eine Abnahmegarantie zu erhöhten Preisen, die das Risiko der Umstellung abfedert, beziehungsweise überhaupt erst möglich macht. „Das Schöne daran ist“, freut sich Karin Leeb, „dass wir das unseren Gästen dann hautnah zeigen und erzählen können.“ Möge die Weitergabe an Verantwortungsbewusstsein im Hochschober noch viele weitere Kreise ziehen. 

Hotel Hochschober – Karin Leeb im Interview

Die Leebs haben auf der Turrach schon Wellness angeboten, als man den Begriff noch gar nicht kannte. Heute sind sie Change Maker, wenn es um die Mitarbeiter*innen geht – von der hauseigenen Akademie über das neue Mitarbeiterhaus und Brückengespräche mit Sozialarbeitern bis zur Vier-Tage-Woche.

Verantwortung für Generationen

Alles, was man auf der Turrach braucht oder will, muss man daher heraufschaffen oder sich schaffen, muss man gemeinsam mit anderen entscheiden, entwickeln. Die Abhängigkeit voneinander und von der Natur gehen Hand in Hand. „Der Interessensausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie, Naturschutz und Tourismuswirtschaft ist das tägliche Geschäft meines Mannes (Martin Klein, Anm.), der sich sehr stark im örtlichen Tourismusverband engagiert“, erklärt Karin Leeb. Denn jede richtige oder falsche Entscheidung, die in dieser sensiblen Region getroffen wird, jeder Eingriff bedeutet Verantwortung für Generationen: „Denn sie müssen immer mit den sehr langfristigen Weichenstellungen leben.“

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Hotel Hochschober Turrasch Stimmung am Seebad
Hochschober / Alexander Haiden
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Change Maker Hotel Hochschober Turrach Waldvilla aussen
Hochschober / Alexander Haiden
Besitz mit Verantwortung

Karin Leebs Vater hatte schon Weitblick bewiesen, als er in den „1990er-Jahren abseits der betrieblichen Liegenschaften umliegendes Grünland und Almflächen sowie flächengewidmetes Bauland kaufte“. Und damit die einstigen Almen der großelterlichen Bauernfamilie um einen eigenen Forst und auch den Grünsee erweiterte, den man auf der beliebtesten Wanderstrecke passiert. Diese schöne Natur der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen und intakt zu halten, gehört heute zu einer der wichtigsten Aufgaben der Familie Leeb und Klein und: Menschen zurück zur Natur zu führen. „Denn unser Refugium ist ein sicherer, behaglicher, weltoffener Ort, aber abseits dessen herrschen Bedingungen, die viele Gäste gar nicht einschätzen können.“ Womit Verantwortung für Mensch und Natur zum großen Thema im Hochschober wird. 

5 Sinne Check

Fühlen

der rauhe Wind

Riechen

die Zirben

Schmecken

kaltes Wasser

Hören

das Plätschern des Sees

Sehen

die Nockberge

Nicht jeder Schuh ist ein Wanderschuh

Nicht jeder Wanderweg ist ein Mountainbike-Weg, nicht jede abschüssige Strecke ein Downhill-Trail und nicht jeder Schuh ist ein Wanderschuh. Der Wunsch nach Bewegung in der Natur wurde nicht nur durch die Pandemie befeuert, sondern auch durch einen ganz anderen Trend: das e-Bike. „Menschen, die zuvor nicht Radfahren konnten, tun dies mittlerweile selbst auf anspruchsvollen Bergstrecken, landen auf Wanderstrecken, wo sie nicht hingehören, Wanderer marschieren in Flip Flops auf den Berg ohne warme Kleidung oder Trinkwasser, kommen von einfachsten Wanderpfaden ab, verirren sich.“ Die „eh nur 500 Höhenmeter“, die sie sich vorgenommen haben, bedeuten einen Temperaturunterschied von bis zu 5 Grad Celsius und Windverhältnisse, die man kennen sollte. „Wir müssen den Gästen ihre Rechte und ihre Pflichten vermitteln, dass man Blumen nicht abrupfen darf, seinen Müll mitnehmen muss, sein Auto nicht einfach auf der Wiese abstellen kann, wie man sich verhält, wenn man Mutterkühen begegnet, wie man sich orientiert. Wir sehen Kinder, die verlernt haben sich auf schiefem, unebenem Gelände zu bewegen. Bei uns ist es weit mehr als Kinder zurück zur Natur führen, wir nehmen auch die Eltern mit.“ Vier Mitarbeiter kümmern sich im Hochschober eigens um die bereichernden Vermittlungsprogramme, um spielerische Naturkunde, Kräuterworkshops, den regelmäßigen Besuch eines Streichelzoos und Besuche bei umliegenden Bauern. 

Change Maker Hotels Gründerin Petra Percher, Robert Kropf
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Das Hotel Hochschober ist ein change maker Hotel, weil....

... die Familie Leeb Verantwortung übernimmt für Mitarbeiter*innen, Gäste und die Natur ringsum. Weil hier, hoch oben auf der Turrach, das Miteinander wichtiger ist als anderswo. Das Hotel Hochschober steht für 360-Grad-Achtsamkeit.

Mindfulness für Körper, Geist und Region

„Je exponierter man ist, desto mehr braucht man einander“, sagt Karin Leeb, weshalb sie sich als einer der größten Arbeitgeber der Region auch ihrer sozialen Verantwortung stellt. Das reicht von der Finanzierung sozialer Projekte und der Unterstützung des örtlichen Kindergartens und der Volksschule über das Engagement im SOS Kinderdorf Moosburg, wo schon mehrfach Integrations-Lehrlinge aus therapeutischen Wohneinheiten übernommen und ausgebildet wurden. „Hierbei geht es ja vorwiegend auch um die gute Begleitung junger Menschen“, ist Karin Leeb überzeugt. 

Die Erlöse der Hochschober-Flohmärkte kommen Projekten der Caritas zugute. Brauchbares, nicht mehr benötigtes Mobiliar wird nicht entsorgt, sondern einer sinnvollen Weiternutzung zugeführt. Mitarbeitern wird bei der Familiengründung und Ansiedlung in der Region unter die Arme gegriffen und nicht nur bei den Gästen werden Mindfulness-Programme von Yoga bis Literatur am Berg groß geschrieben, sondern auch bei den Mitarbeitern: An der eigenen Mitarbeiterakademie „MAK 2.0“ werden Aus- und Weiterbildungsprogramme zu Persönlichkeitsbildung, Teambildung und zur kreativen Freizeitgestaltung angeboten. Und es werden „Brückengespräche“ geführt: Eine Sozialarbeiterin hilft und berät bei Konflikten mit Kollegen oder bei Problemen in der Familie oder in persönlichen Krisensituationen. Diese unterstützenden Gespräche sind für die Mitarbeiter kostenlos. 

Die Stärken des Hotel Hochschober

Kreislaufwirtschaft
Kreislaufwirtschaft
Soziale Verantwortung
Soziale Verantwortung
Mitarbeiter*innen-Fairness
Mitarbeiter-Fairness

Kontakt &
Buchungsanfragen

Turracher Höhe 5
9565 Turracher Höhe

Hotel Hochschober

115 Zimmer

Klassik, Komfort, Superior, de Luxe, Appartements & Suiten

Preis € 158 – € 294 pro Person/Nacht 

ganzjährige geöffnetes beheiztes See-Bad, Chinaturm, authentischer Hamam