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Dellach

Der Daberer – das Biohotel im Gailtal

Wirtschaften mit gesundem Menschenverstand und Verändern mit Hirn. Das klingt jetzt gar nicht so, als hätten die vom Biohotel Daberer im Kärntner Gailtal einen Vogel. Haben sie aber.

Petra Percher

Besser ein magischer Ort für die Richtigen als ein vermeintlich perfektes Hotel für alle, postet Marianne Daberer auf Instagram. Sie ist der Wirbelwind im Biohotel. Die Erneuererin. Die, die dort reinbohrt, wo es wehtut. Sie ist eine von denen mit dem Vogel. Der Vogel gehört zum Logo des Vier-Sterne-Superior-Hauses im Kärntner Gailtal. Genauso wie der Spruch „Die mit dem Vogel“. Die Daberers haben eben gern einen Vogel. „Weil wir Dinge so denken, wie wir sie denken wollen. Vielleicht ein bisserl spinnert, aber anders. Man muss es nicht immer verstehen. Oft versteht man uns aber viel später.“

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Nachhaltigkeit seit Generationen: Die Geschichte des Biohotels

Mit der Quelle beim Waldteich hat alles begonnen. Hier hat Thomas Daberer vor fast 100 Jahren sein Heilbad mit Gasthaus errichtet, aus dem Inge und Willi Daberer Ende der 70er Jahre eine kleine Bio-Pension gemacht haben. Bio, das war damals ein Qualitätsverständnis im Hintergrund, erzählt Marianne Daberer, die das Hotel gemeinsam mit ihrem Bruder Christian führt. Heute ist es eine Lebenseinstellung, die alle Bereiche beeinflusst. Gesundes Wirtschaften nennt Marianne diesen ganzheitlichen Ansatz, der den Fußabdruck klein und die Region mitleben lässt. Damit macht sie den Daberer zu einem Sehnsuchtsort, wo Mitarbeiter*innen, Gäste, Produzent*innen und auch sie und ihre Familie immer gerne hinein gehen.

"Der kleine Radius" – Marianne Daberer vom Biohotel Der Daberer

Der kleine Radius ist bei Marianne Daberer keine PR-Floskel, sondern ein Prinzip: Erholung entsteht, wenn der Aktionsradius kleiner wird – und Bio gewinnt, wenn Herkunft nachvollziehbar bleibt. Warum sie Kinder im Haus schätzt, Trends skeptisch sieht und Adult-only für sie keine Option ist: So tickt der Daberer.

Bio-Küche im Daberer: Regional, saisonal und echt

Vom Heilbad zum führenden Biohotel – das ist mehr als ein Change. Das sind viele, viele Minimeilensteine, erklärt Marianne, die den Bio-Gedanken in den Genen hat. Im Daberer isst du ehrliche Naturküche, die seit 1978 Bio lebt. Viele Lebensmittel werden hier selbst gemahlen oder – in Vorbereitung auf den Winter – fermentiert. Frisches Natursauerteigbrot kommt aus der eigenen Backstube, Gemüse und Kräuter aus dem riesigen Garten. Manchmal kredenzt Küchenchef Florian einfache Hausmannskost, manchmal experimentiert er. Immer aber mit dem, was gerade wächst und schmeckt.

Ein Großteil der Bio-Produzent*innen, die das Haus mit ihren guten Produkten beliefern, liegt in der nahen Umgebung – so bleibt die Wertschätzung vor allem im Tal. Auf den Tisch kommen Rohmilch-Käse, Bauernbutter, Honig, Speck, frische Eier von glücklichen Hühnern. Forellen schwimmen in der eigenen Fischzucht vorm Haus und werden dir im hellen Restaurant aufgetischt. Und im Hintergrund knistern die Platten von Count Basie und Frank Sinatra aus dem restaurierten Oberon Phono dazu. Wie damals, nur anders.

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© der daberer. das biohotel
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© der daberer. das biohotel

5 Sinne Check

Fühlen

kaltes Naturteich-Wasser

Riechen

frischgebackenes Brot

Schmecken

Best-of Gemüseküche

Hören

Vinyl am Plattenspieler

Sehen

Katze vor dem Vogelhaus

Gailtal: Erste Slow Food Travel Region der Welt

Das Gailtal passiert einem als Gast nicht zufällig. Diese Entscheidung trifft man bewusst“, weiß Marianne. Genau wie man bewusst den Daberer wählt. Dabei ist das Gailtal – auch dank des Engagements der Daberers – die erste Slow Food Travel Region der Welt. Sprich, ringsum kannst du bei den Nachbar*innen in der Region all die kulinarischen Schätze entdecken, die rund um den Daberer produziert werden. Wenn du dich darauf einlässt, können die Erkenntnisse auch ein klein wenig dein Leben verändern, ist die Hotelchefin überzeugt. „Gäste verstehen dann das Produkt, wissen, dass nicht immer alles verfügbar ist.“ 

Change Maker Hotels Petra Percher Kropf Robert Kropf.
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Der Daberer ist ein change maker Hotel, weil ...

... Bio in den Genen von Marianne Daberer liegt. Weil hier nicht nur drei sondern alle 11 Change-Maker-Kriterien zutreffen. Und Marianne dennoch pausenlos nach neuen Lösungen sucht und Dinge verändert. Der Daberer inspiriert mit allen Sinnen – Gäste und hoffentlich die gesamte Hotellerie. 

Einkochen, Fermentieren, Backen in der Kochwerkstatt

Wie der Vogel fliegst du beim Daberer mal rein, mal raus. Drinnen zum Spa, ins Schwimmbad, in den Yogaraum, in die Sauna oder in die Kochwerkstatt zum Brotbacken oder Einkochen. Draußen zu Wald, Wasser und den Wanderwegen des Gailtals. Du hockst dich oben am Teich in einen Liegestuhl. Und es herrscht völlige Ruhe. Nur wenn jemand reinspringt, hörst du schon mal den Kälteschrei.

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Wohnen im Daberer: modernes Design und Wohlfühlplätze

Wohnen tust du beim Daberer klar, geradlinig und modern. Den Bergen und der Sonne entgegen. Alles aus einem Guss klingt langweilig – ist aber die Kunst bei einem über Jahrzehnte gewachsenen Hotel. Und das ohne dabei einem Trend zu folgen oder ein Einheitsbrei zu sein. Das liegt wohl an der Interiorbegeisterung von Marianne. Da treffen mutig kombinierte Wandfarben auf Kunst und Designermöbel von Freifrau, Moroso oder Carl Hansen genauso wie auf geradlinige, klare Möbel vom Tischler ums Eck. Holz und Glas und Licht sind zentrale Elemente. Aber auch Raum ist wesentlich. Lieblingsplätze gibt es fast ohne Zahl. Dass der Daberer mit nachwachsenden Ressourcen heizt und neuerdings auch Strom erzeugt versteht sich fast von selbst.

Die Stärken des
Biohotel Daberer
 

Gesundes Essen
Gesundes Essen
Soziale Verantwortung
Soziale Verantwortung
Transparenz
Transparenz

Kontakt &
Buchungsanfragen

St. Daniel 32
9635 Dellach

der daberer. das biohotel

44 Zimmer

ab 149 Euro pro Person/Nacht 

Waldteich mit Floß und Steg

Bio-Küche – großes Vegan- und Veggie-Angebot

Yoga-Raum, Walddeck, Yoga-Kursen

Basenfasten ganzjährig möglich

Waldsauna und wunderschöner Spa

Alles Brot und Gebäck aus der eigenen Backstube