Grün, grün, grün ist alles, was sie lieben. Darum heißt ihr Herzensprojekt VillaVerde. Vier Frauen haben in Südtirol Nägel mit Köpfen eingeschlagen: in eine alte Jugendstilvilla und in moderne Holzarchitektur. Judith, Paula und Lea Kininger und Heidi Oberhofer erzählen, warum du in Algund bei Meran in Apartments mit Hotelkomfort wohnst, wieso es keine Halbpension gibt und sich auch der quakende Frosch bei ihnen zu Hause fühlen darf.
Ein Mann hatte trotzdem die Finger im Spiel: Großvater Norbert Oberhofer kaufte vor rund zwanzig Jahren die alte Villa Lemberg in Algund bei Meran – ein Haus aus dem Jahr 1904 mit Türmchen, Ölfarbe an der Wand und viel Grün drumherum. Was daraus einmal werden sollte, war damals noch offen. Bis vier Frauen kamen und anpackten. Opas Traum vom Gastgebersein setzten seine Enkelinnen Judith, Paula und Lea Kiniger gemeinsam mit Mama Heidi Oberhofer ein paar Jahre später in die Tat um.
Andere hätten wahrscheinlich alles abgerissen. Die vier Visionärinnen nicht. Für die Familie war klar: Das historische Haus muss bleiben. Mit viel Geduld, einem Faible für schöne Dinge und einem Opa, der ihnen freie Hand ließ, entstand die VillaVerde – ein außergewöhnliches Apartmenthotel, das in keine Schublade passt. Ihr Ding: Design, Architektur, Natur und ein Hauch Nostalgie. Und viel Grün. „Nicht umsonst heißen wir VillaVerde“, sagen die vier. Von Naturkosmetik bis zur Dampfreinigung denken die Visionärinnen beim nachhaltigen Urlaub in Südtirol immer auch an die Umwelt.
Vier Frauen über Südtirol-Urlaub voller Freiheit in ihrem Aparthotel
Unsere erste Frage ist die nach eurem Lieblingsplatz in der VillaVerde?
Heidi: Da sind wir uns einig: Die Lounge hinter der Veranda, mit Blick in den Kräutergarten. Da ist es ruhig, ein bisschen weg vom Schuss. Hier treffen wir uns nachmittags oft auf einen Kaffee.
Eure Geschichte beginnt mit eurem Opa und einer alten Villa. Wie kam es überhaupt dazu?
Paula: Unser Opa hat die Villa Lemberg vor etwa zwanzig Jahren gekauft. Er hat in dem Grundstück Potential gesehen – die Lage, die Größe, so etwas findest du hier in der Gegend kaum noch.
Heidi: Zu dem Zeitpunkt war sie schon als „Sporthotel des Alpes“ bekannt, mit Hallenbad, Minigolf und Tennisplatz. In den 60er Jahren wurde an das alte Gebäude ein großer Hotelblock dazu gebaut. Die Villa selbst ist daneben fast untergegangen.
Wann habt ihr begonnen, ernsthaft über die VillaVerde nachzudenken?
Judith: 2015 haben wir angefangen, Pläne zu schmieden. Davor war es eher ein Hirngespinst.
Die VillaVerde ist jetzt ein Change Maker Hotel – war das euer Change-Moment, zu sagen: Wir ziehen das als Familie durch?
Judith: Genau das – und dass unser Großvater uns dafür komplett freie Hand gelassen hat.
Paula: Das war eine Mega-Entscheidung für uns! Eine, die das ganze Leben beeinflusst. Lea war noch in der Oberschule, Judith und ich Anfang zwanzig. Voller Tatendrang und wahrscheinlich auch total naiv. Heute würden wir uns das vielleicht gar nicht mehr trauen.
In dem Alter wollen die meisten erst mal so weit weg von ihrer Familie, wie irgend möglich. Ihr nicht?
Judith: Wir wundern uns selbst, dass das als Familie so gut klappt. Unsere Freunde können nicht fassen, dass wir nach Saisonschluss noch zu viert in Urlaub fahren. Wir sind einfach ein gutes Team – und wir sind uns erstaunlich oft einig.
Paula: Irgendwie war klar: Es braucht uns alle. Jede einzelne. Judith ist stark im Kreativen, ich bin eher gut bei Zahlen, Struktur, Organisation, Lea verbindet beides und liebt Events und Action. Mamas Stärke ist Architektur, Design, der Garten, Blumen, Deko und alles, was das Haus atmosphärisch macht.
Ihr hattet als Familie keinerlei Erfahrung im Tourismus, nichts, auf das ihr zurückgreifen konntet. Wieso also gerade ein Hotel?
Lea: Irgendwie hatten wir wohl alle diese Gastgeber-Sehnsucht. Sogar der Opa als Bauunternehmer hat immer von einem Hotel geträumt.
Paula: Ich war in der Hotelfachschule und wusste schnell: Das ist meins. Vielleicht ist das ein Vorteil, dass wir nicht wie viele im Hotel groß geworden sind. Wir hatten keine alten Strukturen, konnten alles von null weg denken.
Judith: Uns alle hat das Gestalten gereizt. Wir wollten einen Ort schaffen, mit dem wir auch in 30 Jahren noch happy sind.
Ihr hattet fünf Einreichprojekte – und alle wollten die alte Villa abreißen. Warum war euch das Bewahren so wichtig?
Judith: In Algund sind viele alte Villen verschwunden, hier ist der Denkmalschutz weniger streng als beispielsweise in Meran. Uns war wichtig, etwas so Geschichtsträchtiges nicht einfach wegzuräumen.
Paula: Wir haben dann lange gesucht und mit Christina Biasi von Berg eine Architektin gefunden haben, die mit uns diesen Weg gehen wollte.
Heidi: Auf alten Fotos haben wir zum Beispiel einen Wintergarten entdeckt, den es leider nicht mehr gab und gesagt: Den holen wir zurück. Der Tischler aus dem Ort, der den umgesetzt hat, war begeistert.
Architektur ist bei euch ein zentrales Thema. Was war eure Leitidee?
Heidi: Dass Alt und Neu gemeinsam einen Wohlfühlort bilden, ohne zusammengewürfelt zu wirken. Die Villa sollte ihren alten Glanz zurückbekommen, moderne, geschwungene Holzgebäude sollten Ruhe, Licht und Großzügigkeit schaffen.
Judith: Als bei uns die Bagger anrollten, hat der ganze Ort nicht glauben können, dass wir ausgerechnet „die alte Bruchbude“ stehen lassen. Für uns war aber klar: Diese Villa ist das Herz.
Es gab also viel Kopfschütteln über euer Vorhaben?
Paula: Nicht nur Kopfschütteln. Uns wurde ständig erklärt, dass das, was wir uns vorstellen, nicht funktionieren wird.
Judith: Als wir klargemacht haben, dass wir ein hochwertiges Frühstück, viel Bio, viel Vegetarisches, aber kein Abendessen machen werden, hat jemand zu uns gesagt: „Werdet's sehen, in drei Jahren serviert ihr jeden Abend Steaks.“
Junge Frauen, die Entscheidungen treffen – das war also für viele ein Kuriosum?
Judith: Da haben wir viel erlebt, worüber man sich bestenfalls wundern kann. Nur ein Beispiel: Bei einer Baubesprechung hat ein Projektleiter zu uns gesagt: „Das braucht ihr nicht verstehen, ihr könnt ja dann die Servietten aussuchen.“
Paula: Viele Projektpartner wollten erst gar nicht mit uns reden, sondern „den Chef sprechen“. Das passiert uns bis heute.
Gab es da Konflikte zwischen den Generationen?
Judith: Im Gegenteil! Unser Großvater hat alle, die bei ihm vorstellig wurden, mit den Worten: „Das müssen sie schon meine Tochter und meine Enkelinnen fragen“ wieder zu uns geschickt.
Gab es etwas, das ihr erklären oder rechtfertigen musstet?
Judith: Unser Opa ist eine andere Generation. Für ihn ist Luxus noch der rote Teppich und der goldene Kronleuchter. Als wir überglücklich von Antiquitätenmessen und Flohmärkten mit unseren Vintage-Schätzen ankamen, hat er das nicht recht verstanden.
Paula (lacht): Er hat festgestellt, „dass wir sauteure Sachen kaufen, die gar nicht teuer ausschauen“.
Beim Interior Design spielt ihr mit einer charmanten Mischung aus Alt und Neu, warum?
Paula: Wir haben nie nach Trends geschaut. Keine Chance für rosa Velourspolster, nur weil die grad „in“ sind. Stattdessen hochwertige Materialien aus der Region, Qualität statt kurzfristiger Effekte. Die Lebensdauer eines Produktes beeinflusst maßgeblich dessen Nachhaltigkeit. Nichts ist so ressourcenschonend, wie bereits Bestehendes möglichst lange zu verwenden.
Judith: Wir haben eingerichtet, als würden wir unsere eigene Wohnung gestalten. Da kaufst du auch keine Couch und denkst: In fünf Jahren schmeiße ich sie wieder raus.
Heidi: Wir haben alles selbst ausgesucht. Jeden Türgriff, jede Steckdose, jeden Stoff, jeden Stuhl.
Man findet im Haus viele Dinge mit Geschichte. War euch das wichtig?
Heidi: Sehr. Wir wollten nicht nur Neues. Die Stühle im Wintergarten zum Beispiel standen früher in einem alten Bauernhof, das Kaffeehausschild stammt aus einem französischen Bistro.
Paula: Es war uns wichtig, dass manches schon gelebt hat. Wir hatten ja kein Haus, das seit Generationen in Familienhand war. So haben wir Geschichte hereingebracht.
War es eine bewusste Entscheidung, das Thema Nachhaltigkeit so kompromisslos anzugehen?
Paula: Wir sind so groß geworden, das stand bei uns nie zur Debatte. Es war einfach immer schon unsere Lebensweise. Wir sind mit selbst gemahlenen Frühstücksflocken aufgewachsen und haben nicht gewusst, wie uns geschieht, als wir bei Freunden Nutella am Brot hatten.
Heidi: Die eigentliche Frage war: Wie bringen wir das vom Kleinen ins Große, in einen touristischen Betrieb, der ja auch wirtschaftlich funktionieren muss.
Judith: Und da muss man ehrlich bleiben: Tourismus ist nie nachhaltig. Es gibt Müll, Energieverbrauch, Wäsche, Mobilität. Man darf sich da nichts vormachen.
Wo zeigt sich euer nachhaltiges Denken in der VillaVerde besonders?
Judith: In der Energieversorgung mit einer PV-Anlage, Solaranlage und Wärmerückgewinnung. Unser Pool wird durch Salz statt Chlor gereinigt. Wir waschen unsere Wäsche hier mit ausschließlich ökologisch zertifizierten Produkten, ohne Transportwege und reinigen die Zimmer umweltfreundlich mit Mikrotrockendampf – auch unseren Mitarbeitenden zuliebe, die nicht mit Chemie arbeiten müssen.
Paula: Und natürlich bei unserem Frühstück!
Ihr habt der VillaVerde ein einzigartiges Konzept verpasst: Apartments statt Zimmer, keine Halbpension, aber alle Annehmlichkeiten eines Hotels mit Pool, Saunen, Spa. Woher kam die Idee?
Paula: Weil wir selbst so gerne Urlaub machen. Wir lieben diese Unabhängigkeit: morgens gemütlich frühstücken, tagsüber unterwegs sein oder Wellness, abends vielleicht Pizza am Balkon essen, irgendwo einkehren, wo es uns gefällt, oder selbst kochen.
Judith: In Südtirol gibt es so viele großartige Almen, Gasthäuser und Restaurants. Warum sollten wir Gäste 24/7 im Haus einsperren wollen? Unser Urlaubskonzept feiert die Freiheit.
Lea: So profitieren am Ende alle davon: die Region, die Gastronomie rundherum, aber vor allem die Gäste selbst. Die haben die Chance, tolle Orte außerhalb der VillaVerde zu entdecken.
Das Frühstück in der VillaVerde ist euer großes kulinarisches Statement. Was ist euch da wichtig?
Judith: Dass es besonders ist: hausgemacht, frisch, saisonal, möglichst regional und überwiegend biologisch. Weil wir nur Frühstück anbieten, muss das jeden Tag aufs Neue Freude machen.
Heidi: Jeden Sonntag hole ich handgemachte Brötchen in einer Dorfkonditorei, weil der Bäcker dieses Brot nur am Sonntag macht. Das Mehl für unsere Focaccia besorge ich bei der Mühle und unsere Kräuter bauen wir selber an.
Paula: In der Organisation ist das natürlich extrem aufwendig, viele kleine Produzent*innen zu suchen, die überragende Qualität liefern. Aber wenn wir morgens die Teller anrichten, wissen wir: Es lohnt sich!
Wie geht ihr mit Lebensmittelverschwendung um?
Paula: Unsere Platten sind klein, wir füllen ständig frisch auf, statt zu viel hinzustellen. Dadurch werfen wir deutlich weniger weg. Auch das ist arbeitsintensiv, aber das ist es uns wert.
Judith: Brot, das übrig bleibt, geht zurück zum Bäcker und wird zu Knödelbrot verarbeitet. Solche Kreisläufe sind uns wichtig.
Ihr esst alle vier kein Fleisch. Gab es die Überlegung, ein komplett vegetarisches Hotel zu werden?
Judith: Ich habe mich lange vegan ernährt und wir haben das tatsächlich diskutiert. Aber wir wollten nicht dogmatisch sein und anderen unsere Lebensphilosophie aufdrängen. Lieber wollten wir Menschen mit tollen Produkten inspirieren und neugierig machen.
Paula: Es gibt bei uns sehr viele vegetarische und vegane Optionen, das wird sehr gut angenommen. Auch die Einheimischen kommen begeistert zu uns frühstücken oder mit Freund*innen oder Familie ins Kaffeehaus.
Mitarbeiter-Fairness ist eines der zentralen Themen in der VillaVerde. Was bedeutet das konkret?
Lea: Wir hatten während der langen Planungs- und Bauphase viel Zeit, uns gut vorzubereiten und weiterzubilden. Das war uns extrem wichtig, da einen Stil zu finden, der uns entspricht. Wir führen und geben Struktur, aber wir bleiben nahbar.
Paula: Wir haben flache Hierarchien und fördern Kommunikation, Zuhören, Austausch. Wir gehen auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden ein. Wenn sie viel von dir haben können, geben sie dir das auch zurück.
Heidi: Was in der VillaVerde zählt, ist Menschlichkeit. Wenn es jemandem nicht gut geht, belastet uns das. Gute Stimmung, dort wo Menschen ihre Urlaubsauszeit genießen wollen, ist nicht Nebensache, sie ist die Essenz.
Wenn ihr Mitarbeitende fürs Aparthotel VillaVerde sucht – worauf achtet ihr besonders?
Lea: Ehrlich gesagt mehr auf das Menschliche als auf perfekte Lebensläufe. Jemand kann gerne weniger Erfahrung haben – wenn Begeisterung und die richtige Einstellung da sind, passt das oft viel besser.
Paula: Wenn jemand einen Wunsch hat oder eine Idee einbringt, nehmen wir das ernst. Bei der Kuchenauswahl lassen wir unserem Küchenteam freie Hand und freuen uns, wenn jemand einen neuen Drink kreiert.
Judith: Wir haben viele Teilzeitmodelle, gerade für Mütter mit kleinen Kindern. Das ist zwar komplizierter zu organisieren, aber mein Sohn ist jetzt knapp ein Jahr – ich weiß also genau, wie das ist.
Euer Team ist sehr weiblich, ist das Zufall?
Lea: Vielleicht spricht ja ein weibliches Führungsteam besonders Frauen an?
Paula: Küche und Housekeeping sind rein weiblich, im Service gibt es seit neuestem einen Hahn im Korb. Und unsere beiden Hausmeister sind Männer. Ich denke, das Geschlecht spielt in der VillaVerde für niemanden eine Rolle, der Charakter ist es, der zählt.
Gibt es etwas, woran ihr merkt, dass euer Führungsstil auf Augenhöhe funktioniert?
Heidi: Wir bekommen Abschiedsgeschenke von Mitarbeiterinnen, wenn sie in Karenz gehen. Das berührt mich jedes Mal.
Lea: Oder wenn wir im Ort Eltern von Mitarbeitenden treffen und sie uns sagen: „Unsere Tochter freut sich schon, wenn es wieder losgeht.“ Gibt es ein schöneres Feedback?
Apropos Feedback. Was suchen und finden eure Gäste beim Urlaub in Südtirol?
Judith: Entschleunigung. Unsere Gäste sehnen sich nach Ruhe und Natur, die VillaVerde ist ihr „Urlaubszuhause“. Wir haben bewusst keinen Fitnessraum, neben Yoga und Klangschalenmeditation kein überladenes Programm. Bei uns soll niemand das Gefühl haben, er müsse ständig irgendetwas mitmachen.
Naturbadeteich, Kräutergarten, Blumenwiese, begrünte Dächer mit Bienenvölkern – ihr schafft Zuhause nicht nur für eure Gäste. Wird das geschätzt?
Heidi: Unsere Nähe und Liebe zur Natur soll man spüren! Unsere Gäste genießen diese lebendige, grüne „Arena“ sehr, um die herum wir unsere Gebäude gestaltet haben.
Paula: Es gab aber auch welche, die meinten, gegen das Froschkonzert müsse man etwas unternehmen.
Und, mussten die lauten Quaker ausziehen?
Judith: Natürlich nicht! Für uns gehören Vogelgezwitscher, Grillenzirpen und auch die Frösche dazu. Das ist Natur. Genau das macht diesen Ort aus.
Wer fühlt sich – außer der Frösche – bei euch in der VillaVerde besonders wohl?
Judith: Menschen, die Freiheit schätzen. Die schöne Dinge wahrnehmen, Details mögen, sich entspannen wollen. Und solche, die im Urlaub keine Lust haben, geschniegelt zum Frühstück zu erscheinen.
Lea: Die meisten unserer Gäste wollen Südtirol wirklich erleben. Die Waalwege, Meran, die Almen, die Restaurants, die wir empfehlen.
Ist es das, was ein Hotel für die Gesellschaft beitragen kann?
Paula: Es kann Verbindung schaffen. Wir schicken mit unserem Kulinarik-Guide Gäste bewusst in andere Lokale. Dadurch bleibt Infrastruktur erhalten, von der die Gemeinschaft profitiert.
Und was denkt ihr, wie könnte Tourismus in 50 Jahren aussehen?
Paula: Manchmal kommen Menschen völlig fertig im Urlaub an, nur um sich zwei Wochen vom Leben zu erholen. Energie tanken ist gut und wichtig, aber ich würde mir wünschen, dass wir als Gesellschaft es schaffen, unseren Alltag so zu gestalten, dass Reisen wieder mehr Genuss und Erlebnis wird – und weniger Reparatur.
Was hat euch auf eurem Weg am meisten überrascht?
Paula: Wie viel Vertrauen unser Opa in uns hatte. Rückblickend finde ich das fast noch mutiger als das, was wir getan haben.
Wenn ihr anderen Menschen beim Verwirklichen ihrer Träume etwas mitgeben könntet – was wäre das?
Judith: Keine halben Sachen machen. Wenn dir etwas wichtig ist, dann glaub an dich und deine Ideen – und zieh es durch.
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