Im Talschluss auf 1.000 Metern, im kleinen Schetteregg, liegt die Fuchsegg Eco Lodge – ein Ort, der inspiriert, bewegt und verändert. Hier treffen preisgekrönte Architektur und tief verwurzelte Regionalität auf Kreativität, Kunst, Coaching und sinnstiftende Eventformate. Mittendrin: Gastgeberin Carmen Can, die mit ihrer Vision eines Generationenhauses und ihrer Passion für Persönlichkeitsentwicklung zeigt, wie Gastfreundschaft heute neu gedacht werden kann.
Wenn du im Fuchsegg in Schetteregg ankommst, spürst du sofort: Dieses Hotel im Bregenzerwald wurde mit Bedacht gebaut. Holz, Licht, Weite – alles greift ineinander. Gastgeberin Carmen Can ist spürbar stolz. Die moderne Holzarchitektur wurde mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem Austrian Best Architecture Award 2022 oder dem Big See Architecture Award 2023. Mehr als 100 Projekte bewarben sich für den Baukulturpreis Vorarlberg – das Fuchsegg überzeugte die internationale Jury. „Sie haben gesehen, dass wir im Tourismus neue Maßstäbe setzen“, sagt Carmen. „Und dass wir gezeigt haben, wie konsequent regionale Baukultur auch in der Hotellerie wirken kann.“
Noch bis Oktober kannst du den begleitenden Kurzfilm zur Ausstellung im Architekturinstitut Dornbirn sehen. Auch beim Hotel Design of the Year Award 2024 von Independent Hotel Show war das Fuchsegg unter den Top-Nominierungen – ein klares Zeichen, dass Carmen und ihre Familie mit ihren mutigen Entscheidungen beim Bau genau richtig lagen.
Viele Gäste kommen wegen der Architektur. Teams, Architekturbüros, Designliebhaber*innen – sie alle schätzen die Klarheit und Energie der Räume. „Erst kürzlich war ein Architekturbüro aus der Schweiz hier, das ein Teamevent mit Exkursion, Seminar und Kässpätzle organisiert hat“, erzählt Carmen. 10.000 Quadratmeter Fläche bieten Raum für Seminare, Workshops, Rückzug. Von der Tenne bis zur Bibliothek gibt’s für jedes Wetter und Format den passenden Ort.
Stillstand? Nicht im Fuchsegg. Carmen und ihr Team entwickeln laufend neue Eventformate – das neue Highlight: Kamingespräche & Kulinarik. Mehrmals im Jahr werden dafür Vortragende, Künstler oder Autorinnen eingeladen. „Ich habe auch unser Team gefragt, wen sie spannend finden“, erzählt Carmen. Mal Autorinnen, mal Referierende aus dem Bregenzerwald, mal Musiker oder Kabarettistinnen – eine bunte Mischung aus Architektur, Handwerk und nachhaltiger Kulinarik soll es sein. „So entsteht ein offenes Netzwerk mit Menschen, die etwas zu sagen haben – und Lust auf Austausch mit unseren Gästen und Einheimischen.“
Wer durchs Fuchsegg geht, landet irgendwann in der Bibliothek. Du findest wenig Belletristik, dafür viel Persönlichkeitsentwicklung, Philosophie, Coaching. „Gerade im Urlaub sind viele offen für neue Impulse“, sagt Carmen, selbst ausgebildete Coachin. Deshalb hat sie das operative Geschäft an ihre Hoteldirektorin abgegeben – und widmet sich nun verstärkt wieder ihren Herzensthemen wie Work-Life-Balance, lösungsfokussierte Kommunikation, Führung und Selbstreflexion. Bald auch mit eigenen Seminaren im Haus. „Zu uns kommt man nicht, um gesehen zu werden, sondern um sich wieder selbst zu finden“, erklärt Carmen.
Kunst ist im Fuchsegg kein Deko-Objekt, sondern Haltung. Im Rahmen des Artists in Residence-Programms leben und arbeiten regelmäßig Künstler*innen im Haus – und lassen sich vom Bregenzerwald inspirieren. „Das spiegelt die Werte unseres Hauses“, sagt Carmen, die das Thema weiter ausbauen und Kunst mehr Raum geben möchte. Zuletzt war die schwedische Malerin Alice Herbst zu Gast, die auch die Bregenzer Festspiele besuchte. „Alice postet immer, wie ihre Bilder entstehen und was sie inspiriert. Sie ist cool“, schwärmt Carmen. Tipp: Als Gast kannst du im Sommer den Transfer zu den Festspielen nach Bregenz und retour zum Hotel nutzen.
Vielleicht erinnerst du dich an die hölzernen Kugeln im Stadl oder die lange Bank aus Baumstämmen? Diese Werke stammen vom Künstlerpaar „domestic wild“ aus Barcelona. „Sie haben bei uns gewohnt, ihr Werkzeug selbst mitgebracht und live vor den Gästen das Holz zu Kunst verarbeitet. Ariane Patout und René Müller arbeiten mit einem künstlerischen und pädagogischen Ansatz und machen auch Projekte für Schulen und Städte, etwa Holz-Chair-Begegnungszentren mitten in Paris oder Zürich. Carmen findet es wichtig, dafür Raum zur Verfügung zu stellen. „So wird Kunst geschaffen, die bleibt – und verbindet.“
Kulinarisch steht im Fuchsegg alles im Zeichen der Drei-Stufen-Landwirtschaft des Bregenzerwalds – und das schmeckst du. Besonders charmant: geplante Käseverkostungen mit Almwirten und -bäuerinnen, die vom Käsemachen erzählen und regionale Sorten vorstellen. Und donnerstags? Gibt’s den Klassiker: Kässpätzle. „Uns ist wichtig, das Wissen über die Käsekultur in Vorarlberg weiterzugeben“, so Carmen.
Das Fuchsegg ist Partner des gesellschaftskritischen Festivals FAQ Bregenzerwald, das heuer bereits zum zehnten Mal stattfindet. Mit Lesungen, Konzerten, Diskussionen – auch im Fuchsegg selbst. Carmen erinnert sich: „Vor zwei Jahren habe ich beim FAQ Parvin Razavi, Creative-Head-Chefin im Restaurant „&flora“ im Wiener Change Maker Hotel Gilbert, kennengelernt, als sie bei uns zu Gast war. Über die Change Maker Hotels habe ich sie dann wiedergetroffen.“ Solche Begegnungen mit Gleichgesinnten sind Gold wert.
Letzten Sommer wurde die Fuchsegg Eco Lodge für ein exklusives Event gebucht – vom Automobilhersteller Lotus, der hier sein neues Elektroauto präsentierte. Der Platz sollte für Design, Kreativität und Nachhaltigkeit stehen – im Fuchsegg ist Lotus fündig geworden. „Ein mega Event“, schwärmt Carmen. „Das Auto stand direkt in der Tenne, dem Stadel. Gäste reisten aus der ganzen Welt an, darunter auch zahlreiche Journalist*innen.“ Carmen Can mag solche Kooperationen und ist schon gespannt, was als nächstes kommt …
Ob für Seminare oder Yoga-Retreats, Coaching oder Kunst, Kässpätzle oder Kamingespräche – die Fuchsegg Eco Lodge ist ein Ort, der inspiriert. Carmen Can und ihr Team schaffen Raum für Ideen, Begegnungen und Wachstum. Und wenn du wieder gehst, nimmst du mehr mit, als du dachtest.
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Fuchsegg Eco Lodge
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Fuchsegg Eco Lodge
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